RTS-Trocknungsverfahren hat nach wie vor die geringsten Trocknungskosten bei höchster Schlagkraft und bester Heuqualität mit 90%TS ! 
Das RTS-Verfahren benötigt  keine Dachabsaugung und ist daher 
voll wetterunabhängig ! 

Aktualisiet:  Februar 2012  

Mit dem RTS Trocknungsverfahren kann jede gewünschte Schlagkraftgröße erreicht werden.  

Der elektrische Leistungsbedarf beträgt beim RTS-Trocknungsverfahren 
                                 1 kW je ha Wochenerntefläche  
Grundlage:  Trockenwareertrag von 3 t/ha  und einer 60%TS-Einlagerung (= 500 Liter zu verdunstendes Wasser aus 1,5 t Feuchtware).

Die Starteinlagerung beträgt ein Drittel der Wochenschlagkraft. Der Rest kann in den folgenden 4 Tagen auf die Starteinlagerung aufgebracht werden. Es ist aber auch möglich nach einem einlagerungsfreien Tag das zweite Drittel und wiederum nach einem einlagerungsfreien Tag das dritte Drittel auf das andere Heu darüber zu lagern. Der Heustock erreicht dabei in 1 Woche eine Höhe von ca. 6 - 7 m. 

                     z.B.:  20 ha pro Woche benötigen   20 kW el. Leistung (Lüfter samt Entfeuchter)
                              30 ha pro Woche benötigen   30 kW el. Leistung (Lüfter samt Entfeuchter)                        
                              40 ha pro Woche benötigen   40 kW el. Leistung (Lüfter samt Entfeuchter)
                              60 ha pro Woche benötigen   60 kW el. Leistung (Lüfter samt Entfeuchter)
                             100 ha pro Woche benötigen 100 kW el. Leistung (Lüfter samt Entfeuchter)
                             500 ha pro Woche
benötigen 500 kW el. Leistung (Lüfter samt Entfeuchter) 
                             700 ha pro Woche benötigen 700 kW el. Leistung (Lüfter samt Entfeuchter)

Trocknungsflächen und Wochenschlagkraft: Nur der Rostbereich wird in Sektoren unterteilt !     
  40 m2-Box  (1 x 40 m2):  3 x  4 ha pro Woche =  max.  11 ha / Woche; Strombedarf:   11 kW (Lüfter samt WP)
  80 m2-Box  (1 x 80 m2):  3 x  8 ha pro Woche =  max.  22 ha / Woche; Strombedarf:   22 kW (Lüfter samt WP)
160 m2-Box  (2 x 80 m2):  3 x16 ha pro Woche =  max.  44 ha / Woche;  Strombedarf:   44 kW (Lüfter samt WP)
240 m2-Box  (3 x 80 m2):  3 x 24 ha pro Woche = max.  66  ha / Woche; Strombedarf:   66 kW (Lüfter samt WP)
320 m2-Box  (4 x 80 m2):  3 x 32 ha pro Woche = max.  88  ha / Woche; Strombedarf:   88 kW (Lüfter samt WP)
400 m2-Box  (5 x 80 m2):  3 x 40 ha pro Woche = max. 110 ha / Woche; Strombedarf:  110 kW (Lüfter samt WP)
                                                                                                                                              (WP = Wärmepumpe des Entfeuchters)

In einer  320 m² Box (4 x 80 m2 -Sektoren) können bei einer Füllhöhe von ca. 7 m  ca. 300 t Heu gelagert werden, was einer Wochen-Erntefläche von ca. 100 ha entspricht. In nur 1 Woche kann diese Fläche geerntet werden. Für die RTS-Geräte ist nur eine elektrische Anschlussleistung von 88 kW erforderlich. Der RTS-Stromeinsatz beträgt für die 300 t Heu (= 450 t Einlagerung) bei Dauerlauf des Entfeuchters  weniger als 15.000 kWh (88 kW x 24 Stunden x 7 Tage), unter Verwendung der trockenen Umgebungsluft jedoch nur ca. 12.000 kWh. Der spezifische Strombedarf liegt daher beim Dauerlauf der Wärmepumpe bei ca. 50 kWh/t 90%TS-Heu, in der Praxis jedoch unter 40 kWh/t, das sind 5 -  6 € je Tonne Trockenware. Für die weiteren Schnitte sind dann die Boxen auszuräumen, und das Heu ist in Ballen zu pressen. Bei 4 Schnitten kann mit einer solchen Anlage (320 m2-Box = 4 x 80 m2 -Sektoren)  das gesamte Futter für ca. 200 Kühe  (á 6 t Heu = 1200 t) zu Heu getrocknet werden bei nur 4 Wochen Jahreserntezeit. Die größte RTS-Trocknungsanlage mit 280 m2 Rostfläche steht in Wolfau / Burgenland und ist schon seit vielen Jahren bei der Grassamentrocknung höchst erfolgreich im Einsatz.

Bei 5 und 6 Schnitten pro Jahr erhöht sich die Wochenerntefläche. Bei 6 Schnitten werden nur noch 2 t Trockenware je ha geerntet. Die RTS-Trocknungsleistung baut aber auf der gleichbleibenden Tonnage / Woche auf (Beispiel:  40 ha mit 3 t = 120 t Trockenware; bei 6 Schnitten:   2 t  / ha  x  60 ha =  120 t Trockenware).  
                           

RTS-Trocknungskosten sind die absolut niedrigsten und liegen sogar 
unter den Heutrocknungskosten mit solaren Luftkollektoren und 
deutlich unter jenen der Dachabsaugung
und weit unter jenen der Kaltbelüftung ! 

siehe Vergleichsgrafik:      >>> Vergleiche >>>  
oder Galler-Fachbericht von 2005:   >>> Galler >>>  

Das RTS-Verfahren benötigt keine  Dachabsaugung !   

Ein Trocknungsverfahren, das eine Dachabsaugung benötigt, 
ist     nicht    wetterunabhängig ! 

(Wenn nach der Einlagerung tagelanges Regenwetter folgt, fällt die Dachabsaugung aus !)

              

Stromaufnahme aller Bauteile:   44 kW 
Wochenschlagkraft bei Schnittertrag von 3 t / ha :   44 ha  (max. 50 ha)

 

___________________________________________________________________________________________

Sonderfall für wettersichere und überwiegend trockene Regionen / Risikoauslegung:
 
Die RTS-Entfeuchter können  unter bestimmten Bedingungen in Kombination mit einer Dachabsaugung bis zur doppelten Nenn-Trocknungsfläche eingesetzt werden, wobei aber der Anwender das Risiko des Trocknungsmisserfolges bei anhaltendem Schlechtwetter nach der Einlagerung eingeht, weil in diesem Fall die Dachabsaugung ausfällt und nur noch die Hälfte der erforderlichen trockenen Luft zur Verfügung steht. Der Lüfter wird bei dieser Auslegungsart auf die Dachabsaugung und die gesamte Boxfläche abgestimmt und muss in jeder Nacht und bei Schlechtwetter auf die halbe Luftmenge gedrosselt werden. Nur in wetterstabilen Regionen ist eine solche Auslegung und Betriebsweise möglich !  Mit dem RTS-Entfeuchter wird die Nacht mit halber Luftleistung nur überbrückt, der RTS-Entfeuchter liefert nur die Hälfte der erforderlichen Trocknungsluft, die andere Hälfte muss tagsüber die Dachabsaugung beisteuern.  Der RTS-Entfeuchter ist hier auch während der Dachabsaugung in Betrieb.  Der RTS-Entfeuchter / Modell RTS-E40 (8 kW-Stromaufnahme) kann bei dieser Auslegungsart bei Boxen bis zu 80 m2 eingesetzt werden. Die Wochenschlagkraft der Norm-Auslegung kann aber so nicht erreicht werden wegen der reduzierten Wasserabfuhr in der Nacht !!!  Die elektrische Leistung beträgt bei dieser Auslegungsart ca. 75% der Normalausstattung, der Stromeinsatz ist jedoch wegen der längeren Laufzeit höher als bei der Normalauslegung.
Erfolgreiche Trocknungsanlagen mit dieser Risikoauslegung in Kombination mit einer Dachabsaugung und mit einem RTS-Entfeuchter gibt es im Tiroler Unterland, die inzwischen schon mehrere derartige Anlagen errichtet hat (Planung und Beratung durch Fa. Weiß-Mawek / Söll).  

 

 «««    zur Homepage     «««