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Landwirt und Forstwirt als Energiewirt |
Themen dieser Seite:
Das RTS-Trocknungsverfahren ermöglicht es
den Land- und Forstwirten, zu Energiewirten der Zukunft zu werden. Die
Baumtotalverwertung (=BTV) eröffnet einen enormen Zusatzgewinn aus jener
Biomasse, die
bisher als unwirtschaftlich gegolten hat: Schwachholz, Bruchholz,
Schadholz, Sträucher, Durchforstungsmaterial, kurz gesagt: der gesamte
Bewuchs samt Rinde, Ästen und Zweigen wird zu einem höchst wertvollen
Handelsgut, zur viel zitierten erneuerbaren Energiemasse ! Der
"Energiewirt" kann aber nur dann Realität werden, wenn für das getrocknete
Hackgut ein GERECHTER PREIS bezahlt wird auf Basis der gelieferten
nutzbaren Energie und nicht
Hackgutpreislage:
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Für Hackgut werden derzeit Preise gezahlt, welche den
Brennwert der Ware vollkommen außer Acht lassen. Die Feuchte des
angelieferten Materials wird zwar gemessen, aber nur zur mathematischen Ermittlung
des Volumens
(=fm
Wenn es die
Politik mit dem Umstieg von fossiler
Energie auf erneuerbare Bioenergie ehrlich meint, dann hat sie auch die
erforderlichen Regelungen und Gesetze zu schaffen, die für eine
gerechte
Bezahlung der angelieferten Bioenergie sorgen. Es kann wohl nicht so
sein, dass Trockenhackgut mit dem doppelten Brennwert zum gleichen Preis bezahlt
wird wie Feuchtware ! Dieser Missstand besteht derzeit !!! Wenn die
Bei unseren Kontakten mit Fernheizwerkbetreibern hat man uns zu verstehen gegeben, dass trockenes Hackgut ein Problem darstellt und unerwünscht sei. Dieser Standpunkt wird leider vielerorts vertreten, er kann jedoch nicht akzeptiert und schon gar nicht gutgeheißen werden, weil man damit für die Biomasseverschwendung eintritt. Technisch ist heutzutage alles möglich, und die Umrüstung eines Heizwerkes auf trockenes Hackgut ist sicherlich kein nennenswertes Problem, wenn ein Wille dazu vorhanden ist. Die Verbrennung von feuchtem Hackgut gehört jedenfalls seit der Entdeckung der RTS Trocknung nicht mehr zum neuesten Stand der Technik. In Zukunft geht es um die Verbrennung von optimierter 90%TS-Biomasse in neuen und viel effektiveren Biomassekraftwerken.
Der Brennraum als Verdampfungsstation:
Wenn man feuchte Ware verheizt, verdunstet und verdampft zunächst das Wasser, das sich im Brennstoff befindet. Durch die Wasserverdunstung kommt es zu einer starken Abkühlung im Brennraum, die durch vermehrten Brennstoffeinsatz aufgehoben werden muss, ein physikalischer Prozess, der nur dann ausgeschaltet werden kann, wenn möglichst wenig Wasser in den Brennraum gelangt und das Heizmaterial daher vorher gut getrocknet wird. Außerdem wird der Wasserdampf samt den Verbrennungsgasen auf ca. 180°C erwärmt und in die Atmosphäre geblasen. Bei dieser Prozedur werden 50% und mehr der verbrannten Hackgutmenge benötigt. Je 1.000 Srm Feuchthackgut wird eine Energiemenge von mehr als 500.000 kWh durch die Wasserverdunstung und die biologische Zersetzung vergeudet im Verkaufswert von ca. 30.000 €, was den Lohnkosten von 1 Ganzjahresarbeitsplatz entspricht. Die Verheizung von Feuchthackgut muss daher auch als eine systematische Arbeitsplatzvernichtung bezeichnet werden.
Die für die Verdampfung des Wassers benötigte Energie liefert bei
der RTS Trocknung die Wärmepumpe zum Großteil gratis aus der Luft,
indem die Luft abgekühlt wird, was zugleich auch die Entwässerung der Luft
bewirkt. Als Antriebsenergie für den Lüfter und die Kompressoren der Wärmepumpe
wird nur ein elektrischer Energieeinsatz von
0,1 kWh
je
Liter zu verdunstendes Wasser
benötigt ! Mit dem derzeit verheizten Hackgut werden mit jedem Srm
bis zu
150 Liter Wasser in den Brennraum befördert, ja oft sogar weit mehr (bis zu 190
Liter). Das Wasser kann mit der
RTS-Trocknung äußerst billig beseitigt werden. Der
| und der Schlüssel für die Schatztruhe der Natur ! |
Sogar bisher unbrauchbare
Biomasse wie
BTV-Hackgut, aus dem 190 Liter Wasser je Srm beseitigt werden
müssen, wird durch die RTS
Die RTS-Trocknung
Energie hat unterschiedliche Preise / ein Preisvergleich:
Nutzwärme kann auf verschiedene Art gewonnen werden:
aus Heizöl, Holz, Kohle, Gas, Sonnenenergie, Strom, Atomkraft etc. Sie hat
keinen Geruch und ist vollkommen neutral. Sie hat jedoch einen
unterschiedlichen Preis in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial. Bei Energie
aus Holz gibt es jedoch immer noch keine korrekte Preisgestaltung. Derzeit wird für getrocknetes Hackgut
gleich viel bezahlt wie für feuchtes mit 50%Wassergehalt. Die Umrechnung der
fm-Preise auf den Energiepreis zeigt, dass für 50%TS-Ware (=schlagfrisches
Feuchthackgut) derzeit schon ein Hackgutgestehungspreis von 4 Cent/kWh
zu bezahlen ist. Die
Volumenbezahlung führt aber zu einer Energiepreissenkung,
die vom Trockenheitsgrad abhängt und bei 90%TS-Hackgut zum extremsten
Preisverfall führt ! Der Energiepreis sinkt auf 1,5 Cent / kWh ab, was
jeder Logik widerspricht und die Trocknung geradezu "bestraft" und
jede diesbezügliche Aktivität unterbindet !
Schuld daran ist das
derzeitige Verrechnungssystem auf Basis des Volumens ohne Berücksichtigung des
nutzbaren Brennwertes !!! Auch die Energie von
trockenem Hackgut sollte wie das feuchte mit 4 Cent / kWh bezahlt werden.
Dieser Energiepreis stellt in der Energietabelle die absolut billigste Energie
aus festen Energieträgern dar. Vergleichsweise zahlt man für Öl mehr als 65 Cent / kWh.

Die Energiekosten für 20.000 kWh sind in der ÖEKV-Tabelle angegeben.
Neue
Verrechnungsart
für Hackgut erforderlich:
Der nutzbare Energieinhalt des Hackgutes (Brennwert)
Berechnung laut
GFN-Tabelle: 1
Würde die derzeit erzeugte Hackgutmenge getrocknet, dann würde schlagartig
die doppelte
Energie aus dem Hackgut zur Verfügung stehen und als Handelsware Verwendung
finden können.
Die Nah- und Fernheizwerkbetreiber haben durch eine Umstellung von der
"Volumenbezahlung" auf die "Energiebezahlung"
überhaupt keinen Nachteil,
weil sie derzeit für das angelieferte Feuchtholz laut der GFN─Tabelle bereits ohnehin schon einen
Energiepreis von 4 Cent / kWh bezahlen. Allein die Umstellung der
Bezahlungsart ermöglicht der gesamten Forstwirtschaft schlagartig
eine enorme Verbesserung der Ertragslage, ohne dadurch den Heizungsbetreibern
Mehrkosten für die Brennstoffbeschaffung zu verursachen !
Die
Umstellung von der "Volumenbezahlung" auf "Energiebezahlung laut der
GFN
Eine gerechte Bezahlung von Hackgut kann
nur über das Gewicht
und den Feuchtegrad erfolgen, weil zwischen dem Gewicht von Weichholz und Hartholz ein großer
Unterschied besteht. Die GFN
GFN -
Preistabelle für Energieholz (Gewicht - Feuchte - Nutzenergie) Trockenheit Der "Heizwert" ist eine physikalische Größe
und wird nur von der Atro-Energie und der Verdunstungswärme bestimmt. Unter der
Bezeichnung "Brennwertn" wird hier die nutzbare Energie bei der
Verbrennung angegeben, es handelt sich nicht um den „kalorischen
Brennwert“ , der auch oberer
Heizwert Ho
oder Brennwert Hs
genannt wird, sondern um den im ursprünglichen Sinn des Wortes "nutzbaren Brennwert"
Vergleichswerte:
1 fm Weichholz / schlagfrisch wiegt bei 45%TS ca. 950 kg und hat ca. 430
kg TSatro
1 fm Hartholz / schlagfrisch wiegt bei
45%TS ca. 1440 kg und hat ca. 650 kg TSatro
50%TS-Weichholz
= ca. 3 Srm / t
50%TS-Mischholz
= ca. 2,5 Srm / t
50%TS-Hartholz
= ca. 2 Srm / t
60%TS-Weichholz
= ca. 3,5 Srm / t »
287
60%TS-Mischholz
= ca. 2,9 Srm / t
60%TS-Hartholz
= ca. 2,3 Srm / t
1 Tonne Pellets kostet 180 - 220 €,
1 Tonne 90%TS-Hochenergiehackgut sollte daher nur um die Pellettierungskosten tiefer
liegen.
Wenn geschlägertes Holz nicht sofort getrocknet wird,
verliert es ständig an Energieinhalt durch biologische Zersetzungsprozesse. Je länger
es im Freien liegt, desto größer sind die Verluste, die nach einer Lagerzeit von
1 Jahr schon eine Größe von einem Drittel erreichen können. Noch raschere und
noch größere Verluste ergeben sich bei der Lagerung von schlagfrischem
Feuchthackgut. Solches Material erwärmt sich im Laufe weniger Wochen stark
(80°C und mehr) und beginnt anschließend zu vermodern, was zu noch größeren
Energieverlusten führt. Daher sind bei lang gelagertem Holz und Hackgut
Preisabzüge angebracht, die auch in der GFN
Der Preis für 50%TS-Hochenergiehackgut aus der GFN-Tabelle
stimmt mit jenem Energiegestehungspreis überein, der von den großen Heizwerken
gezahlt wird. Ein Vergleich der derzeitigen Bezahlung mit der gelieferten
nutzbaren Energie des feuchten Holzes ergibt, dass
ein Energiepreis von 4 Cent / kWh bezahlt wird unter
Einbeziehung der Hackkosten von 10 € / fm. Es kommt daher bei
einer Umstellung auf eine Energiebezahlung statt der
Volumenbezahlung (fm- Abrechnung) zu keiner Änderungen bei den Ausgaben für den Holzeinkauf. Durch die Anlieferung von Trockenware in Form von
getrocknetem Hackgut wird nur die Materialmenge
reduziert,
für die Gestehungskosten der Energie muss jedoch in Summe nicht mehr als bisher bezahlt werden
! Wenn ein Heizwerk den Einkauf von Holz reduzieren will, dann muss es das
Feuchthackgut trocknen. Jeder getrocknete Srm spart den Einkauf eines weiteren
ein.
Jahreskapazität der RTS-Geräte / Hackgut aus
Stammware / 50%TS:
Die Hälfte des Verkaufswertes ist als Zusatzertrag
Bei einem Rundholzpreis (zugestellt zum
Heizwerk) von 25 € / fm (=2,5 Srm) ergeben sich samt den Hackkosten von
10 € / fm Energiegestehungskosten von 35 €
für 2,5 Srm oder von 42 € je 1 Tonne Feuchtware (=3 Srm).
Wegen des hohen
Wassergehaltes von 50% besitzen die 3 Srm nur eine nutzbare Energie von
1.014 kWh, was einen
Energiegestehungspreis von 4,1 Cent / kWh ergibt.
Getrocknetes Hackgut
mit 90%TS von gleichem Volumen (3 Srm mit 50%TS = 2,7 Srm mit 90%TS;
540 kg x 4,6 kWh/kg = 2.484 kWh ) hat jedoch einen Energieinhalt von
mehr als dem Doppelten und kann daher nicht gleich bezahlt werden
wie Feuchtware. Es gibt also nur
einen Ausweg: die Bezahlung der gelieferten nutzbaren Energie laut der
GFN
auf
für zugestellte Hackschnitzel
1.000 kg = 1 Tonne
Rohenergie
kWh
"Heizwert"
Trockenheitsfaktor
(Wasser-
abschläge)
Nutzenergie
Handelsware
"Brennwertn"
kWh / t
Preis
€ / kWh
Preis
€ / 1000 kg
frisch
incl. MwSt.
€ / 1000 kg
100 Tage alt
-10%
€ / 1000 kg
€ / 1000 kg
90 %
4611
1
4611
0,04
184
keine Altersabzüge
85 %
4317
0,95
4101
164
80%
4022
0,90
3620
145
130
116
101
75%
3727
0,85
127
114
101
89
70%
3433
0,80
110
99
88
77
65%
3139
0,75
2354
94
85
75
66
60%
2844
0,65
1848
74
66
59
52
55%
2549
0,55
1401
56
50
45
39
50%
2255
0,45
1014
40
36
32
28
45%
1961
0,35
686
27
25
22
19
Modell
Srmtr / Jahr
Energie aus Hackgut in Millionen kWh
Verkaufswert bei
4 Cent / kWh
5.500
5,0
20
11.000
10
40
der RTS-Trocknung
zu verdanken !
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Liter |
0,64 € / l |
Hackgut 0,04 € / kWh |
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|
|
|
64 |
40 € |
|
|
|
|
|
46 € |
|
|
|
|
|
52 € |
|
|
4.6 |
294 |
184 € | |
|
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| 1 Tonne HH |
Hackguttrocknung zahlt sich immer aus !
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