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Funktionsschema |
| Beim RTS-Verfahren sind Trocknungsboxen mit einem Lattenrost erforderlich. Die Temperaturverhältnisse während dem Trocknungsprozess verhindern die Kondensation von Feuchtigkeit an der Oberfläche des Heustocks, weil die Austrittstemperatur im Bereich der Umgebungstemperatur liegt. Dadurch braucht Feuchtigkeit nicht mehrfach verdunstet werden, was die äußerst günstigen Trocknungskosten zur Folge hat. Außerdem wird die Qualitätsminderung des Einlagerungsmaterials durch die Bakterien und Schimmelpilze mit dem RTS-Verfahren weitgehend unterbunden. Diese nachteiligen biologischen Reaktionen werden auf natürliche Weise ausgeschaltet, wodurch die Nährstoffe zum Großteil erhalten bleiben. Das garantiert eine hervorragende Futterqualität, die zu einer großen Einsparung beim Kraftfuttereinsatzes führt, wodurch sich jeder Landwirt viel Geld erspart. Beim RTS-Verfahren handelt es sich also um eine "vollbiologische Trocknungsart" ! |

| Wenn bei kaltem Wetter und
Umgebungstemperaturen unter 15°C getrocknet werden soll, ist der Bau einer Box
mit Boxabsaugung erforderlich.
Wenn in der kalten Jahreszeit - bei Frost - getrocknet wird, ist eine rundum isolierte Trocknungskammer erforderlich und eine Luftaufbereitungsanlage. Zur Vermeidung von Kondenswasserbeschlag sind alle Bauteile, die mit der feuchten Luft in Berührung kommen, innen oder außen mit einer ca. 10 cm dicken Dämmschicht zu versehen. |
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