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Die
RTS
- Heutrocknung |
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RTS - Verfahrensbeschreibung |
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RTS-Geräte machen weitgehend wetterunabhängig !
Die Heutrocknung ist bei
jedem Wetter und zu jeder Zeit möglich,
man benötigt in der Regel nur noch einen oder zwei schöne trockene Sonnentage ! Grob strukturiertes Mähgut kann noch am
Abend eines trockenen und sonnigen Schnitttages eingelagert werden. Die Kosten
für die Trocknung sind
beim RTS-Verfahren
nicht mehr zu unterbieten und
liegen weit unter den Konservierungskosten der
Wickelsilage
und der Heuballentrocknung mit Heizöl !
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Funktionsweise
des "RTS" |
Bei
feuchtem oder regnerischem Wetter ist eine Heutrocknung mit herkömmlichen
Methoden nicht möglich, da bei 90% - 100%-iger Luftfeuchtigkeit die Einblasluft keine Feuchtigkeit mehr
aufnehmen kann. Dieser Mangel wird bei der RTS-HEUTROCKNUNG durch
die Luftentfeuchtung mit einer Hochleistungswärmepumpe beseitigt, sodass
bei jeder Wetterlage, bei Regen, bei Nebel, zu jeder Tageszeit,
auch in der Nacht ein Abtransport von Feuchtigkeit aus der Heubox
möglich ist. Ein Feuchtwerden des bereits trockenen Heues ist bei dieser
Heutrocknungsart nicht mehr möglich, da immer trockene Luft in den Heustock
eingeblasen wird. Die Entfeuchtung geschieht durch Abkühlung
der Luft unter die Umgebungstemperatur. Dabei rinnt ein Teil der in der Luft
enthaltenen Feuchtigkeit als Kondenswasser ab. Dieser Vorgang wird auch
als "Kondensation" bezeichnet. Für die Trocknung mit
entfeuchteter Luft gibt es auch die Bezeichnung "Kondensationstrocknung".
Angesaugt wird überwiegend Umgebungsluft, bzw. ein Gemisch von Umgebungsluft und Box-Abluft. Die abgekühlte und entfeuchtete Ansaugluft wird nach der Abkühlung wieder um mehr als 10°C erwärmt, wodurch sie eine relative Feuchte von < 50% erreicht. Diese Trockenluft ist in der Lage, viel Feuchtigkeit aufzunehmen und abzutransportieren. Das RTS-System benötigt keinen Bypassbetrieb wegen der extrem hohen Entfeuchtungsleistung, ein derartiger Betrieb kann nur bei leistungsschwachen Wärmepumpen eingerichtet werden.
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Der große Unterschied zu anderen Luftentfeuchtern |
Das RTS-Trocknungsverfahren führt die gesamte Trocknungsluft durch das Gerät und die Luftmenge wird nie reduziert, ein Frequenzumformer ist daher nicht erforderlich ! Alle anderen Entfeuchter-Fabrikate arbeiten mit einer Teilentfeuchtung der Trocknungsluft oder mit der Luftmengenregulation mittels Frequenzumformer. Im einen Fall wird ein beträchtlicher Teil des Gesamtluftstromes im Bypass-Verfahren unbehandelt neben dem Entfeuchter vorbei vom Lüfter angesaugt und mit der entfeuchteten Luft gemischt. Dadurch schwankt die relative Luftfeuchte des Luftgemisches stark und steigt in der Nacht und bei feuchter Umgebungsluft erheblich an, was zur Wiederbefeuchtung des Heues führen kann. Beim anderen System wird entweder die Luftmenge stark reduziert oder ein beträchtlicher Teil der Luft erst nach dem Kühlregister zugemischt und mit der entfeuchteten Luft durch das Heizregister geführt, was zu einer verminderten Luftanwärmung führt, die Verseisung des Kühlers begünstigt und bei feuchtem Wetter oder in der Nacht die zur Erreichung einer optimalen Trocknungsubstanz erforderliche rel. Luftfeuchte der Trocknungsluft nicht erreicht. Die von den Experten angeratene 87%-Trockensubstanz kann auf diese Weise nicht erreicht werden, weil dazu eine ständige relative Feuchte der Trocknungsluft von weniger als 55% erforderlich ist. Das Heu erreicht beim Bypassverfahren nur eine Trockensubstanz von ca. 80%, was zur Nachgärung und zu beträchtlichen Nährstoffverlusten am Heustock führt. Solche Negativfaktoren gibt es beim RTS-Trocknungsverfahren nicht !
Andere Systeme erreichen nur eine Temperaturanhebung des Trocknungsluftgemisches von ca. 5°C, und eine damit zusammenhängende Abtrocknung der Luft um ca. 20%. Diese Fabrikate sind nicht in der Lage, die gesamte erforderliche Trocknungsluft nach der Entwässerung auf eine relative Luftfeuchte von < 55% abzutrocknen. Ein echter Leistungsvergleich ist nur möglich, wenn die Luftmenge und deren rel. Feuchte verglichen werden. Solche Werte werden nur von der RTS-GmbH angegeben (z.B.: RTS-E40-Entfeuchter: 20.000 m3/h mit rel. Feuchte von <55% auch bei 100% feuchter Ansaugluft). Bei der Anschaffung eines Entfeuchtungsgerätes soll man vor dem Kaufabschluss die rel. Luftfeuchte der Trocknungsluft für den Extremfall (Regenwetter und 100% rel. feuchte Ansaugluft) und die Luftmenge auf dem Kaufvertrag bestätigen lassen.
Luftdurchsatz und Kompressorleistung: Wenn ein Entfeuchter an zu große Lüfter angeschlossen wird, dann verringert sich die Luftabkühlung und es gibt keine Abscheidung von Wasser, die Kondensation fällt aus und nur noch die Kompressorleistung wird der durchströmenden Luft zugeführt und bewirkt eine geringe Anwärmung. Ein 15 kW-Kompressor wärmt einen Luftstrom von 60.000 m3/h um nur 0,7°C an, was zu einer Absenkung der rel. Feuchte um nur ca. 3% führt. Wird die Kompressorleistung mit einem Frequenzumformer zum Zwecke der Stromeinsparung auch noch reduziert, dann verschlechtert sich die Luftanwärmung weiter und unterscheidet sich kaum mehr von einer reinen Kaltbelüftung ! - Der Lüfter muss immer auf eine bestimmte Heustockgröße ausgelegt werden. Es darf nicht zu viel Luft durch das Trocknungsgut strömen, weil dann die Luftgeschwindigkeit zu groß wird, und die Luft zuwenig Zeit hat, um sich mit Feuchtigkeit zu sättigen. Der ideale Wert liegt zwischen 400 und 500 m3/m2 Rostfläche. Wird bei Luftentfeuchtern der Luftdurchsatz mit einem Frequenzumformer verringert, um die Entfeuchtungsleistung zu verbessert, dann wird der Mindestluftdurchsatz von 400 m3 je m2 Rostfläche weit unterschritten und die Trocknung gerät außer Kontrolle ! Die wenige Luft entweicht in den trockensten Bereichen, die feuchten Bereiche bleiben unterversorgt. Bei tagelang feuchter Umgebungsluft und reduzierter Luftmenge gibt es dann große Probleme wegen der verringerten Luftmenge und den zu wenig belüfteten Zonen. Eine solche Trocknungsanlage ist daher stark wetterabhängig. Solche Zustände gibt es beim RTS-Trocknungssystem nicht ! Die großen Systemunterschiede sind unter folgendem Link genauer beschrieben:
>>> Die großen Systemunterschiede >>>
Die
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http://www.dwd.de/bvbw/generator/Sites/DWDWWW/Content/Landwirtschaft/Dokumentation/Agro |
Wer auf beste Heuqualität mit 90%TS Wert legt, muss daher besonders auf die relative Feuchte der gesamten Trocknungsluft achten. Nur mit bester Heuqualität kann die Milchleistung aus dem Grundfutter gesteigert werden und eine beträchtliche Menge an Kraftfutter eingespart werden. Mit 80%-TS-Heu liegt die Jahresmilchleistung aus dem Grundfutter bei 3.000 Liter je Kuh, bei 90%TS-Heu jedoch deutlich über 6.000 Liter. Ein großer RTS-Betrieb, der auf reine Heufütterung umgestellt hat, beweist dies, er erreicht ohne Kraftfuttereinsatz einen Stalldurchschnitt von 6.600 Liter Milch ! Um diesen Vorteil zu erreichen, muss das Trocknungsgerät unter Beibehaltung des erforderlichen Luftdurchsatzes auch bei Regenwetter eine Trocknungsluft mit einer relativen Gesamtluftfeuchte von < 55% sicherstellen können. Dieses Kriterium erfüllt gegenwärtig nur das RTS-Trocknungsverfahren, das keine Frequenzumformer benötigt und immer mit vollem Luftstrom trocknet !!!
Trocknungsablauf
Die trockene Luft wird in den Lattenrostbereich eingeblasen und durchströmt das Einlagerungsmaterial von unten her. Auf dem Weg nach oben nimmt die trockene Luft die vorhandene Feuchtigkeit auf. Da die Boxen oben offen sind, kann die feuchte Abluft in alle Richtungen entweichen. Das gesamte in der Abluft enthaltene Wasser wird von der Umgebungsluft aufgenommen, sodass es zu keiner Kondensation von Wasser (=Tröpfchenbildung) an den Gebäudeteilen kommt. Vom abtransportierten Wasser ist nicht die geringste Spur zu sehen. Bei Nachttemperaturen unter +15°C wird ein Gemisch aus feuchter Boxabluft und Umgebungsluft angesaugt und entfeuchtet (= Teilumluftbetrieb). Auf diese Weise kann auch noch bei Umgebungstemperaturen um den Gefrierpunkt getrocknet werden.
Das Heu bleibt
in natürlich gepresster Form in den Boxen gelagert. Pro m2-Boxgrundfläche
lagern bei einer Gebläsebeschickung und einer Stockhöhe von 6 m bis zu 1 t fertig getrocknetes Heu (= Trockensubstanz). Bei einer Kraneinlagerung reduziert sich dieser Wert um
ca. ein Viertel (ca. 750 kg/m2), weil das Material nicht so dicht lagert wie bei der
Gebläsebefüllung.
Eine erfolgreiche
Heutrocknung hängt hauptsächlich von der Qualität der
Einblasluft und von der richtigen Einlagerungstaktik ab !
Beim
RTS-Verfahren kommt es beim Trocknungsvorgang auch zu keiner Verdunstung
von ätherischen Ölen, da keine hohen Trocknungstemperaturen zum Einsatz
kommen. Die wertvollen Öle der Samen werden nicht durch Hitzeeinwirkung
verdunstet, bleiben daher erhalten und sorgen für einen hohen Fettgehalt der Milch
oder für höhere Masterträge. Labortests haben einen Proteingehalt von bis zu 15%
ergeben, das ist Kraftfutterqualität ! Durch die Einlagerung von Welkgras ergibt sich
auch eine größere Einlagerungsmenge, weil es bei der Einfuhr fast
keine Bröckelverluste gibt. Zudem werden die Gärungsverluste
weitgehend vermieden, weil es durch verfahrensbedingte biologische Reaktionen
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dem BAKTERIENSCHOCK - zu
einer extremen Verlangsamung des bakteriellen Gärungsprozesses kommt.
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Schimmelvermeidung mit RTS ! |
Mit einer herkömmlichen Kaltbelüftung und auch mit der Feldtrocknung ist es nicht möglich, das Heu auf einen 90%-igen Trocknungsgrad zu bringen. Oft kann nicht einmal die Schimmelbildung im Heustock verhindert werden, weil dazu eine Trockenluft von weniger als 57%-relat. Luftfeuchte erforderlich ist, was in der Natur kaum vorhanden ist ! Das hat zur Folge, dass 1 Tonne Heu (atro) bei reiner Kaltbelüftung noch bis zu 200 Liter Wasser enthält. Alles Wasser bis zu einem Rest von ca. 100 Liter je Tonne Heu wird dann von Schimmelpilzen und Bakterien verbraucht, die dabei aber auch wertvolle Nährstoffe des Materials verzehren und zerstören ! Dabei handelt sich um die berüchtigte Schimmeltrocknung ! Die Schäden sind dabei oft gar nicht deutlich sichtbar, wenn nämlich den Pilzen vor der Ausreifung - also vor der Sporenbildung - das Wasser ausgeht und es nur bei der Einwurzelung der unzähligen Pilzkeimlinge bleibt. Für die Sporenbildung (=Pilzsamenausreifung) ist eine sehr große Restwassermengen im Material von über 300 Litern Wasser je Tonne Heu erforderlich (= 70% TS und darunter). Das Heu staubt dann beim Abtragen, weil die winzigen Pilzsporen massenweise in der Luft umherschweben. Beim RTS-Verfahren wird eine Schimmelbildung vollkommen vermieden, sodass die Heuqualität wesentlich besser ist als bei der besten Kaltbelüftung oder bei der besten Boden- oder Gerüsttrocknung !!! Es handelt sich um RTS - HEU bester Qualität !!!
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Eine
Kuh frisst im Jahr ca. 7 Tonnen RTS-Heu bei Vollfütterung ! |
Der
tägliche Heuverzehr einer Kuh liegt bei anders getrocknetem Heu bei max. 5
Tonnen im Jahr. Die Milchleistung hängt direkt mit der Fressleistung zusammen:
Je mehr die Kuh frisst, desto mehr Milch gibt sie.
Folgende Grafik von Dipl. Ing. Galler aus dem Vortrag in Litzlhof / Kärnten am 06.02.2009 zeigt die enormen Auswirkungen der Qualitätsverbesserung des Grundfutters. Die beste Qualitätssteigerung mit dem geringsten Trocknungsenergieeinsatz ist nur mit dem RTS-Trocknungsverfahren erreichbar !

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Qualitätsminderung |
Man sollte die hervorragende RTS-Heuqualität nicht durch die Beimischung von schlechtem Grundfutter beeinträchtigen etwa durch Boden getrocknetes Heu, Heu-Rundballen oder durch Silage. Boden getrocknetes Heu und belüftete Rundballen haben einen hohen Schimmelanteil, der sich ganz allgemein sehr negativ auf das Fressverhalten, die Gesundheit und auf die Futteraufnahme auswirkt und dadurch den möglichen Ertrag aus dem Grundfutter unnötig reduziert. Manche Schimmelpilzarten sind so giftig, dass sie große gesundheitliche Störungen verursachen. Bei der Silage kommen noch zusätzliche schwere Belastungen für die Gesundheit der Kühe hinzu durch die tausenden verschiedenartigen Bakterien, die oft zu schweren Verdauungsstörungen und sogar zur Schwächung des Immunsystems der Tiere führen und große Probleme bereiten. Dabei ist zu bedenken, dass es die Rinder in ihrer Stammesgeschichte noch nie zuvor mit derartigen Bakterien zu tun hatten und für deren Abwehr auch genetisch bedingt keine Abwehrstoffe bilden können. Dadurch steigt die Krankheitsanfälligkeit und Seuchengefahr erheblich an, weil das ganze Immunsystem arg beeinträchtigt wird. Man sollte daher darauf achten, dass die Kühe nur RTS-Heu bekommen ! Nur so ist der maximale Ertrag aus dem Grundfutter erreichbar. Ein Fütterungstest wurde an einem Bauernhof in Oberösterreich (Messenböck) zur Feststellung der Unterschiede von RTS-Heu und bester Silage durchgeführt. Dabei wurde die eine Hälfte einer Wiese siliert, die andere getrocknet. Bei der Verfütterung des Futters der gleiche Wiese hat sich herausgestellt, dass die Kühe lieber RTS-Heu fressen als die beste Wickelsilage ! Das ist ein weiterer klarer Beweis für die außergewöhnliche Qualität des RTS-Heus.
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